Zörner sieht Weblogs in allererster Linie als Diskussionsforen. "Es gibt zwar unterschiedliche Formen von Blogs, mit Journalismus haben diese aber nichts zu tun", meint Zörner. Es gäbe immer noch eine Vielzahl an Blogs, die das negative Image dieser Kommunikationsform bestätigen. "Einige Blogs führen nicht einmal ein Impressum. Wenn man etwas öffentlich schreibt, dann sollte man auch mit seinem Namen dahinter stehen", ist Zörner überzeugt. Dennoch gilt Web 2.0 als Konkurrenz zu den klassischen Medien, auf das die traditionellen Medienhäuser nur langsam reagieren.
Millionen von Laienjournalisten und -fotografen tummeln sich auf Weblogs und Social-Networking-Portalen und bergen das Potenzial, die Zunft des professionellen Schreibers oder Fotografen zu gefährden. Doch neben den Schattenseiten und Gefahren bietet das Internet viele Möglichkeiten. "Für den Journalismus muss die Verlässlichkeit der Informationen gewährleistet sein", hebt Zörner hervor. Online-Journalisten seien sehr wichtig, da auch im Netz echte Journalisten gebraucht werden. Im Pressefreiheits-Blog stammen die Beiträge aus der Feder von Journalisten. Die User dürfen und sollen kommentieren.
Quelle: pressetext.deutschland
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