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Dienstag, 7. Februar 2012

"Rufmord und Medienopfer – Die Verletzung der persönlichen Ehre"

Gerichtliche oder außergerichtliche Auseinandersetzungen von Personen mit Medien haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Zwei Grundrechte stehen sich hier in der Regel gegenüber: die Presse- und Rundfunkfreiheit und das allgemeine Persönlichkeitsrecht.
Wie kommt es zur Zunahme derartiger Konflikte? Damit beschäftigt sich das neue Buch der Herausgeber Christian Schertz und Thomas Schuler, das am 30. November im Ch. Links Verlag erscheint.

21 renommierte Medienjournalisten und Presserechtsexperten beschäftigen sich in diesem Buch mit exemplarischen Fällen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, zeigen die Mechanismen auf, die im Hintergrund wirken, und die zerstörerischen psychischen und sozialen Folgen. Sie geben rechtliche Orientierung, stellen Hilfsangebote für Medienopfer vor und unterbreiten konkrete Vorschläge für eine neue Medienkultur im Umgang mit der persönlichen Integrität. Nicht zuletzt werden auch die Aktivitäten des Presserates kritisch geprüft. 

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