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Dienstag, 7. Februar 2012

Mehr Beschwerden wegen frauenfeindlicher Werbung

Die Beschwerden von Bürgern wegen frauenfeindlicher Werbung haben zugenommen. Das teilt der deutsche Werberat in einer Pressemitteilung mit.  

110 Kampagnen waren von diesem Vorwurf betroffen. Das waren 42 Prozent aller Fälle vor dem Werberat, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (33 Prozent). Bei mehr als einem Drittel gab der Werberat den Protesten recht. Die Entgleisungen hatten überwiegend kleinere Firmen verübt. Der Werberat kündigte an, diesem Trend mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft "energisch gegenzusteuern".

Insgesamt beschäftigte sich das Selbstkontrollgremium der Werbewirtschaft mit 264 Protesten, im Jahr zuvor waren es 269. In 88 Fällen (2007: 81) teilte der Werberat die Kritik und beanstandete sie bei den Firmen. Die meisten Unternehmen änderten daraufhin ihre Kampagnen oder zogen sie zurück. Der Rat sprach sechs öffentliche Rügen für Unternehmen aus, die sich zunächst weigerten, ihre Reklame zu korrigieren.

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