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Samstag, 4. Februar 2012

Studie: "Die Zukunft der PR ist online"

Eine aktuelle Umfrage unter PR- und Marketingverantwortlichen in deutschen Unternehmen durch die Berliner PR-Agentur index weist Online-Kommunikation als Kerndisziplin der PR aus. Bereits heute investiert jeder vierte Befragte mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit in den Bereich Online-PR. Zudem herrscht Einigkeit, dass dieser Anteil weiter steigt, denn über das Internet wird schnell und kostengünstig kommuniziert.

Als größten Mangel der Online-PR sehen die Experten die Wahrnehmbarkeit.  Kommunikationsstrategien und Erfolgskontrolle müssten also dem Internet gerecht werden.

Das mobile Internet gilt bei den rund 140 befragten Kommunikationsverantwortlichen in den Unternehmen und Institutionen als wichtigster Trend: Gut 54 Prozent geben an, dass es ein "wichtiger" oder "sehr wichtiger" Kommunikations-Kanal sein wird. Von kaum geringerer Bedeutung sind Foren und Newsgroups (52 Prozent), gefolgt von Video- und Bewegtbildplattformen (41 Prozent). "Keine Rolle" für die Unternehmenskommunikation spielen dagegen virtuelle Welten wie Second Life. Auch Twitter und ähnliche Micro-Blog-Services werden gering bewertet: Für ca. 45 Prozent wird diese Form der Online-PR keine oder nur eine geringe Rolle spielen.

Schwerpunkte: Foren, Newsgroups, Weblogs

Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte in der Online-PR 2009 liegen auf den bekannten und etablierten Kanälen wie Newsgroups, Foren und Blogs. Die neuen Werkzeuge werden als wichtig erkannt, von den Befragten aber häufig noch nicht selbst eingesetzt. Ein Grund dafür ist, dass - anders als in der klassischen Pressearbeit - in der Online-PR kaum Standards existieren wie zum Beispiel bei der Einbindung von Internet-Videos als Ergänzung zur Pressemitteilung. Je mehr Möglichkeiten das Internet den Kommunikationsprofis bietet, desto mehr wächst der Bedarf an Standardisierung. Hier ist die Branche gefordert, aktiv zu werden und aus den neuen Möglichkeiten einsatzfähige Kommunikationswerkzeuge zu entwickeln.

An der Online-Umfrage beteiligten sich insgesamt 137 Unternehmen und Institutionen aller Größen und Branchen. Der Schwerpunkt lag vor allem bei Firmen und Einrichtungen aus der Informations- und Kommunikationsbranche, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus den Bereichen PR (39 Prozent) und Marketing (28 Prozent) sowie aus Geschäftsführung (13 Prozent) und Vertrieb (3 Prozent).

Mehr Informationen unter: http://www.index.de

 

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