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Dienstag, 7. Februar 2012

Interne Kommunikation profitiert von der Krise doppelt

Die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise wird die Arbeit der Internen Kommunikation eher stärken als schwächen. Aber die ökonomischen Rahmenbedingungen sind natürlich vorrangige Themen für die Verantwortlichen der innerbetrieblichen Informationspolitik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Institutes für Interne Kommunikation & Informationskultur (Dortmund/Heidesheim bei Mainz).

Gemeinsam mit dem Institut der Medienforschung der Universität Siegen und mit Unterstützung des Arbeitskreises Interne Kommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) wurden 500 Unternehmen und andere Organisationen befragt. Die Rücklaufquote bei diesem "Trendmonitor Interne Kommunikation 2009" lag bei über zehn Prozent.

Mehrheitlich sind die Macher von elektronischen und Printmedien der Auffassung, in der Krise als Problemlöser gefragt zu sein, wenn auch nur teilweise. Hermann-Josef Berg, Geschäftsführer des Institutes für Interne Kommunikation & Informationskultur: "Wenn sich diese Experten noch mehr Gehör verschaffen wollen, dann müssen sie ihren Job noch offensiver gestalten, sprich: sich den Zugang zu den entscheidenden innerbetrieblichen Nachrichtenquellen verschaffen. Der Spagat ist nicht einfach, sowohl Sprachrohr der Geschäftsführung als auch Anwalt der Mitarbeiter zu sein, aber der Aufwand kann sich lohnen ­ nicht zuletzt für die Belegschaft."

An erster Stelle auf der Veränderungshitliste der internen Kommunikatoren steht der Ausbau des Intranets. Es folgen vor allem das Einführen neuer Medien (beispielsweise Pod- oder Vodcasts sowie Blogs), das Verwirklichen mitarbeiterbezogener Kampagnen und der Relaunch von Mitarbeiterzeitschriften/-zeitungen.

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