"Wir würden uns alle freuen, wenn wir den vielzitierten Satz - the recession is over - auch bald für Deutschland übernehmen könnten", wird Ludger Wibbelt, Geschäftsführer von Nielsen Medua Research, in dem Beitrag zitiert. Von einer generellen Erholung des Marktes könne jedoch keine Rede sein. Vielmehr seien in den ersten sieben Monaten des Jahres die Brutto-Werbespendings um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und lägen nun bei 11,1 Milliarden Euro.
Besonders hart habe es einmal mehr die Publikumszeitschriften erwischt, die rund 15 Prozent verloren hätten und so auf Bruttoeinnahmen von 1,8 Milliarden Euro kämen. Ein Minus von 8,3 Prozent stellte Nielsen bei den Fachzeitschriften fest. Etwas besser sieht scheinbar es bei den Zeitungen aus, die laut der Untersuchung ein winziges Plus von 0,3 Prozent verzeichneten. Das Fernsehen habe mit 4,8 Millionen Euro rund 0,5 Prozent verloren, heißt es weiter. Am stärksten habe mit 12,9 Prozent der Bereich Plakatwerbung zugelegt. Auch beim Radio wurde knapp ein Prozent Wachstum bescheinigt. Die Gattung Kino verzeichnete bis Juli einen Rückgang von 19,4 Prozent.
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