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Mittwoch, 8. Februar 2012

Suspendierte Fernsehfilmchefin verkaufte auch selbst Drehbücher an den NDR

Es geht weiter im Skandal um die bereits suspendierte NDR-Fernsehfilmchefin Doris Heinze. Nun hat sie laut einer Meldung auf kress.de gegenüber dem Sender eingeräumt, unter dem Pseudonym "Marie Funder" auch selbst Drehbücher für den NDR geschrieben zu haben. Eine so lautende Bestätigung ihres Anwalts sei am Mittwoch beim NDR eingegangen.

Der NDR hatte schon am Montag mitgeteilt, es gebe konkrete Anhaltspunkte dafür, dass Heinze zwei Drehbücher und ein Treatment über externe Produktionsfirmen an den NDR verkauft hat. Jetzt, so berichtet Kress, sei klar, dass es sich um die Drehbücher für "Die Freundin der Tochter" und den nicht realisierten Film "Dienstage mit Antoine" sowie ein Treatment für "Polizeiruf 110: Die armen Kinder von Schwerin" handelt.

Heinzes Anwalt habe zudem signalisiert, dass seine Mandantin alle in diesem Zusammenhang erfolgten Zahlungen offenlegen wolle. Bereits in der vergangenen Woche suspendierte der NDR Heinze, weil sie ihrem Ehemann Aufträge für fünf Drehbücher zugeschanzt hatte.

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