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Mittwoch, 8. Februar 2012

Pressesprecher küren ihren "schönsten" Fehler

Pressestellen machen in ihrer Zusammenarbeit mit den Medien regelmäßig gravierende Fehler. Zu diesem selbstkritischen Ergebnis kamen am Donnerstag, 10. September, die Teilnehmer eines Workshops der Deutschen Presseakademie in Berlin.

Zum "schönsten Fehler" wählten sie Pressemitteilungen, die als Word-Dokument im Korrekturmodus verschickt werden. Die Unart, eine Mitteilung zu verschicken und dann für Rückfragen nicht mehr erreichbar zu sein, landete auf Platz 2. Dahinter folgte der offene Verteiler für Presseinfos, bei dem jeder alle Empfänger sehen kann.

Die Deutsche Presseakademie hatte den "Top-10-Workshop - Die schönsten Fehler in der Medienarbeit" als Beitrag zum Kommunikationskongress angeboten. Rund 100 PR-Fachleute trugen in einer knappen halben Stunde 25 Fehler ihrer Branche zusammen und bestimmten elf Favoriten. "Die Gruppe hat lustvoll die eigene Zunft zerlegt", beschreibt Akademieleiter Christian Arns, der den Workshop leitete: "Die Begeisterung, mit der die Teilnehmer wirklich böse handwerkliche Fehler genannt haben, zeigt vor allem, dass es in unserer Branche jede Menge selbstkritische und humorvolle Menschen gibt."

Bei der Kür der "schönsten Fehler" wurden außerdem inhaltsleere Zitate, veraltete Presseverteiler, geschützte Pressebereiche im Online-Angebot genannt sowie die Anrufe in den Redaktionen, ob Pressemitteilungen angekommen sind. Weitere Informationen unter: http://www.depak.de

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