Jeweils über 70 Prozent der befragten Kommunikatoren sehen die Begleitung von Umstrukturierungsprozessen als eine der größten Herausforderungen für 2009 an wie auch den Umgang mit Budgetkürzungen. Mehr als die Hälfte aller Befragten beschäftigt darüber hinaus das Thema „Krise“ bzw. das Krisenmanagement sowie Programme zur Effizienzsteigerung.
Die strategische Zielorientierung der Kommunikationsarbeit sowie die stärkere Verzahnung von externer und interner Kommunikation sind für die Mehrheit der Befragten die wichtigsten Maßnahmen für 2009. Dazu kommt, dass die Image-und Reputationsanalyse sowie das Change Management als wichtige Aufgaben für die Unternehmenskommunikation in diesem Jahr gewertet werden.
Bezüglich der Medienmaßnahmen wird auf die Kombination aus elektronischem Übertragungsweg und persönlicher Kommunikation gesetzt: Sowohl der Ausbau des Intranets/Internets als auch die verbesserte Dialogorientierung werden an erster Stelle genannt. Knapp 40 Prozent sehen dabei die Weiterentwicklung der Führungskräftemedien als wichtigen Baustein.
Bei der Evaluation von Kommunikation kommen überwiegend quantitative Methoden(Befragungen, Serverstatistiken und Medienresonanzanalyse) zum Einsatz. Qualitative Methoden rangieren dahinter – es werden hauptsächlich Workshops als Ergänzung und zur inhaltlichen Optimierung eingesetzt. Kennzahlen gewinnen an Bedeutung und werden mittlerweile von knapp 50 Prozent der Befragten genutzt. Für Evaluation gibt die Mehrheit (knapp 70 Prozent) der Befragten weniger als 5 Prozent des Kommunikationsbudgets aus.
Die Onlineumfrage „Kommunikationstrends 2009“ richtete sich an knapp 500 Kommunikationsverantwortliche in nationalen und internationalen Unternehmen und Organisationen. Die Rücklaufquote bei dieser Umfrage lag bei knapp neun Prozent. Ziel der Umfrage war, die wichtigsten Themen und Maßnahmen für Kommunikatoren in diesem Jahr zu erheben.
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