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Kommentar von Gregor Nöcker
In einem lesenswerten Interview hat der Präsident der GRPA, Dieter Schulze van Loon, gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR), Dr. Horst Avenarius, in „horizont“ Stellung zur aktuellen Diskussion um Kooperationen, Kopplungsgeschäfte etc. bezogen.
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Ein Kommentar von Gregor Nöcker
Ausbildung, Qualifizierung, Professionalisierung und Evaluierung – diese vier eng mit einander verbundenen Stichworte prägen wieder einmal die Debatte um die Zukunft der PR. In seinem Beitrag „Radikales ‚Uptrading’ dringend von Nöten“ im GRPA-eigenen pr-guide hat sich der Ausbildungsbeauftragte der Wirtschaftsverbands der PR-Agenturen, Dr. Alexander Güttler (CEO der komm.passion GbmH, Düsseldorf), profund über die Möglichkeiten einer Vorreiterrolle der deutschen PR-Ausbildung durch ein systemübergreifendes brancheninternes Qualifizierungsmanagement geäußert.
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Kommentar von Gregor Nöcker
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Kommentar von Gregor Nöcker
Eigen-PR scheint Kommunikationsschaffenden, insbesondere Agenturen und auch PR-gewidmeten Ausbildungsinstituten, eine wirkliche Herzensangelegenheit zu sein. Das lässt sich aus dem Umstand ablesen, dass dort, wo das Herz spricht, der Verstand schweigen muss.
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Ein Kommentar von Michael Wengenroth
Gestern erhielt ich einen Brief. Nicht irgendeinen Brief, sondern wahrhaftig und wirklich ein (fast) persönliches Schreiben von Herrn Sebastian Vesper, dem Chefredakteur des PRReports. Man ist ja natürlich eitel, und so fühlte ich mich nicht nur durch den Absender gebauchpinselt, sondern auch durch die Feststellung, man habe diese Mitteilung vor allem an mich als „Macher in der PR-Wirtschaft“ gesandt (oder gesendet?).
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Ich habe gestern die – ich möchte nicht lügen – 50ste Pressemitteilung erhalten, die mit den Worten beginnt: „Web 2.0 ist in aller Munde.“ Mal ganz abgesehen davon, dass das Web auf den Computer und nicht in den Mund gehört, ist diese Aussage vollkommener Blödsinn.
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von Florian Ries
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Wir sind beruhigt. James Bond darf auch zukünftig Aston Martin fahren und seine Omega am Handgelenk zur Schau stellen. Die EU erlaubt Schleichwerbung unter Auflagen. Eine davon: Es muss deutlich auf die Werbung hingewiesen werden – ja, wie jetzt?
Oder: wie die PR zur Kreativität kam
Kürzlich erhielt ich einen Anruf aus Berlin. Das ist hier in der südwestfälischen Provinz ohnehin schon eine Meldung wert. Jedoch von Anfang an: etwa vor ein bis zwei Wochen also läutete mein Telefon und eine Dame, deren Agentur die Begriffe PR und Kreativität verbindet, kündigte eine interessante Aktion an und erheischte meine postalische Adresse. Sie bekam sie, wollte aber keine weiteren Informationen preisgeben. Vielleicht hält sie mich für einen potenziellen Kunden, dachte ich mir. Ergo wartete ich gespannt. Zwar kam die angekündigte Postkarte deutlich später als avisiert, aber als sie denn nun ankam, hat sie tatsächlich mein Interesse geweckt. Vor allem deswegen, weil ich nicht die geringste Vorstellung hatte, was das Ganze eigentlich sollte. Ein genauerer Blick wäre also angemessen. Aha, es geht ums Decken. Agrar-PR, denke ich mir. Aber man liest ja, gerade in dieser Branche, nicht immer so genau und da keine Paarhufer erwähnt wurden, habe ich mir die Postkarte noch einmal mit der notwendigen Sorgfalt angesehen. Siehe da: Ums Aufdecken handelt es sich. Investigative PR was ganz Neues, Ich bin begeistert und schaue mir die Internet-Seite an, deren Adresse auf der Postkarte abgedruckt ist. Zwar weigern sich sowohl Firefox als auch Netscape, die Seite auch nur anzuzeigen (aber wer arbeitet schon auf Macintosh), aber Microsoft machts wie immer möglich.
Sie kennen doch den Spruch mit den Visitenkarten? Also, dass Grafiker immer selbst die schlechtesten Visitenkarten haben? Und oft erlebt man, dass gerade Kommunikationsagenturen das am seltensten machen, was sie nach draußen eigentlich als überlebenswichtig verkaufen: kommunizieren. Sei es intern (einfach mal miteinander reden) sei es extern (einfach mal den anderen sagen, was für ein toller Hecht man doch ist).