Es ist doch ein Kreuz mit diesen Wächtern über die Werbung. Jetzt soll ein privater Fernsehsender doch glatt gegen das Verbot der Schleichwerbung verstoßen haben. Und dann noch in einer Oster-Show! Da war eindeutig ein Schokohase zuviel im Spiel. So macht es die Runde.
Irgendwie ist jedes Produkt erklärungsbedürftig. Sonst hätten wir ja nichts zu tun. Natürlich gibt es Waren, zu denen muss man etwas weniger erläutern. Aber so an und für sich gibt es doch eigentlich kein Produkt, zu dem man nicht etwas sagen könnte und in den meisten Fällen sogar: müsste. Man kann sich aber auch selbst unnötig Stress verursachen ...
Schlussstriche mögen wir, weil sie uns das Leben so schön bequem machen. Weil sie Dinge, die wir lange ertragen haben, offensichtlich beenden. Deswegen rufen manche nach Schlussstrichen, wo sie gar nicht angebracht sind. Aber jetzt ist mal wieder eine passende Gelegenheit für ihn, für seinen großer Auftritt: Meine Damen und Herren jetzt kommt ein Schlussstrich.
Berlin ist um einen Stern ärmer. Genau genommen nicht mal im einen Stern, sondern einfach um ein paar gekreuzte, bunte Balken. Die waren früher einmal ein Logo früher, in den Zeiten, als es die Bankgesellschaft Berlin noch gab. Was beweist: Markenzeichen müssen mit der Zeit gehen.
Das Internet es hat unsere Kommunikationskultur ganz schön auf Trab gebracht. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Die Informationen, die Suchmaschinen und Newsletter auf dem silbernen Tablett präsentieren, sind überbordend umfangreich und unerschöpflich. Und dann gibt es da noch Weblogs.
Das waren noch Zeiten: Als Hits noch Hits waren und Werbung noch Werbung. Aber spätestens mit der massenhaften Verbreitung des Fernsehens wars vorbei und schon dröhnten einem verhackstückte oder verhunzte Evergreens um die Ohren.
Zugegebenermaßen, dieser Titel verspricht nicht gerade eine Kolumne über Werbung und PR. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Dabei passen Ferien und Navigationssysteme für Auto, Fahrrad und die Wanderung schon mal ziemlich gut zusammen. Und die Werbung?
Werbung lebt vom Kontrast. Das stellt die Zeitung mit den besonders großen Buchstaben gerade einmal mehr unter Beweis. Eben noch plakatierte man das berüchtigte Girl von Seite 1, jetzt große Männer der Geschichte.
Kaum etwas ist schwerer, als den richtigen Namen für ein Unternehmen zu finden. Einen, der klingt. Einen, an den man sich leicht wieder erinnert. Und - nicht zuletzt - einen, der gut aussieht. Auch im Vorbeifahren.
Es ist schon ein seltsam Ding, diese Radiowerbung. Die meisten Spots finde ich so schlecht, dass ich am liebsten weghören würde. Doch komisch: So richtig weghören kann man gar nicht. Eigentlich hilft nur der Ausschalter. Aber egal. Inzwischen kann ich sogar der lahmsten Radiowerbung etwas abgewinnen. Wie? Ganz einfach.