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Dienstag, 7. Februar 2012

Kolumne

Die Geste zählt - von Florian Ries

Auf dem Weg zu meiner Agentur komme ich an Straßenbahn-Haltestellen vorbei. An ein paar, um halbwegs genau zu sein. Da kann ich morgens und abends die Motive der hinterleuchteten Kästen zählen. Gerade bemüht sich ein Elektrokonzern, einer ehemals deutschen Traditionsmarke an jedem Bahn-Stopp mit einem anderen Motiv neues Leben einzuhauchen.

Pow-Pow-Powerpoint - von Florian Ries

Die Kunst des Präsentierens will gelernt sein. Das denkt sich auch so mancher Mensch, der sich ein paar Agenturen zur Wettbewerbspräsentation einlädt. Inzwischen gibt es sogar Pitches, für deren Teilnahme ausdrücklich der Verzicht auf Power-Point und mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorgeschrieben sind.

Von Mülltrennung und Postwurfsendungen - von Florian Ries

Es ist schon ein Kreuz mit dem Umweltschutz. Er kann einem das Leben ganz schön schwer machen. Dosenpfand und Ökosteuer waren erst der Anfang, inzwischen gibt es wesentlich schwerere Kaliber. Schwer im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Masse macht's. Die Rede ist von Postwurfsendungen und Prospekten.

Begrüßung unter PR-Beratern - von Florian Ries

Kennen Sie diese Werbung für eine Bank? Zwei Freunde treffen sich – und spulen sofort ein Yuppie-Begrüßungsritual ab: Mein Auto, mein Haus, meine Pferde? Wer hat es zu mehr gebracht? Oder so? Ist schon etwas länger her. Aber ein Klassiker. So etwas gibt es natürlich auch unter PR-Beratern.

Gepop-upt - von Florian Ries

Tja, ich kriege es jetzt auch, das schnelle Internet. Klar, meiner Agentur habe ich es schon lange. Aber jetzt kommt’s auch ins Homeoffice. Jetzt werden Sie sagen, logo, bei der schönen Werbung. Mit dem Ladebalken und so. Die Werbung ist tatsächlich der Grund, aber nicht, wie Sie meinen …

Die Mutter aller PR - von Florian Ries

Gerade ist wieder Kirmes-Saison in Deutschland. Pfingstkirmes, Frühjahrskirmes, Jahrmarkt hier, Jahrmarkt da. Wo man hinschaut, schlagen Schausteller und Süßwarenverkäufer ihre bunt behangenen Buden auf. Als PR-Mensch kommt einem das alles ziemlich vertraut vor.

Wer wirbt noch nicht, wer will nochmal... - von Florian Ries

In Argentinien ist Diego Maradona zum schlechtesten Fernsehmoderator des vergangenen Jahres gekürt worden. In einer Umfrage gaben 56 Prozent der Teilnehmer zu Protokoll, die "Nacht der Nummer 10" sei der verheerendste TV-Event in 2005 gewesen. Ein Glück, dass unsere Stars bislang nur in der Werbung groß rauskommen ...

Mal wieder: Über Kinder in der Werbung - von Florian Ries

Ich stelle mir vor: Mein Opa hätte die Super-8-Filme rausgekramt und mir Schwänke aus seiner Jugend gezeigt. Mit knisterndem Ton, Staub vor der Linse und allem, was sonst noch dazu gehört. Und dann hätte ich gesagt: Opa, warum hast Du damals so bescheuert ausgesehen? Ob er das witzig gefunden und es auf seine damalige Brille geschoben hätte?

Kontaktmarkt für Verflossene - von Florian Ries

Kennen Sie die auch, diese Kontaktmärkte im Internet? Nein, damit meine ich nicht die Schmuddelseiten und Chatrooms, bei denen der Normalmensch rote Ohren bekommt – ich meine ganz seriöse Businessportale. Da trägt man sich mit Telefonnummer, Unternehmen, Hobbies und Schuhgröße ein und schwupps ... ja, was eigentlich?

Stehempfang - von Florian Ries

"Neulich" ist ein Wort, mit dem erstaunlich viele Kolumnen anfangen, finden Sie nicht? Gern genommen auch das "Als ich kürzlich ...". Aber das nur am Rande. Neulich jedenfalls, als ich kürzlich auf einem dieser Stehempfänge weilte, auf denen sich unsere Branche gern die Hände schüttelt (das nennt man Networking), habe ich mal wieder gelernt: Das Leben ist besser als jeder Zoo.

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