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Dienstag, 7. Februar 2012

Kolumne

Überall mobil dabei - von Florian Ries

Eine Frage stellt sich Männern seit Jahrhunderten: Warum suchen Frauen gewisse Örtlichkeiten immer zu zweit auf? Und was tun sie so lange dort? Dank der Werbung sehen wir jetzt klarer. Denn die ringt dem Gang aufs stille Örtchen ganz neue Perspektiven ab.

Filmriss - von Florian Ries

Werbung im Fernsehen - für den einen eine angenehme Abwechslung, für den anderen der Killer, der jeden Spannungsbogen tötet und den letzten Nerv raubt. Aber es gibt Schlimmeres: Werbung im Kino. Und am übelsten ist die Werbung im Kinderkino. Glauben Sie nicht? Ist aber so.

Herbstrauschen im Blätterwald - von Florian Ries

Früher, ist schon Urzeiten her, da haben sich die Menschen mit viel Aufwand auf den Herbst und den Winter vorbereitet. Das war mal. Doch ein kleines bisschen davon ist übrig geblieben – ein archaischer, atavistischer – also vorzeitlicher - Reflex. Das beweist zwar nicht das blattleere Rauschen der Bäume. Aber dafür die Blätterfülle in meinem Briefkasten.

Ich bin Deutschland. Und Du? - von Florian Ries

Einst war ich dumm, jetzt bin ich klug. Ich bin Deutschland. Jawohl, so ist es. So flimmert es über alle Kanäle, so bricht es aus den Prominenten dieser Tage reihenweise hervor. Übrigens, lieber Leser: Du bist es auch. Nein, nicht prominent. Deutschland. Und Dein Nachbar, der ist es ebenfalls. Und Dein Friseur. Deine Oma, Deine Tanten, Deine Kollegen und Chefs. Weitersagen.

Faxen en masse - von Florian Ries

Ich habe Werbung bekommen. Sobald man sein eigenes Unternehmen leitet, bekommt man ständig Werbung. Und damit meine ich nicht Pizza-Taxis, China-Imbisse und Thai-Restaurants aus dem direkten Wirkungsumfeld. Ich meine Angebote, die einem wirklich etwas Gutes tun wollen. Mit ganz tollen Produkten, die einem das Leben leichter machen. Und die Arbeit, versteht sich.

Genosse Trend auf der Spur - von Florian Ries

Gab es je eine Zeit, in der die Menschen besser über sich Bescheid wussten, als heute? Wohl kaum. Die Demoskopie macht es möglich. Klar, Erich Kästner hat schon vor ein paar Jahrzehnten richtig festgestellt, dass das meiste Wissen letztlich nutzlos ist. "Sie stellen durch Stiluntersuchungen fest, dass Cäsar Plattfüße hatte." Der Befund des Dichters stimmt. Nie gab es mehr Wissen, das keiner braucht. Noch nicht einmal PR-Berater.

PR gut durch - von Florian Ries

Gestern ging ich durch eine Einkaufszone, als mein Blick an einem Aufsteller vor einem Bräunungsstudio hängen blieb. Was ich da zu lesen bekam, war ein Lehrstück in Sachen PR. Oder auch nicht? Urteilen Sie selbst ...

Dürfen Pressesprecher lügen? - von Florian Ries

Ich habe eine Einladung zu einer Diskussionsrunde erhalten. Thema: "Dürfen Pressesprecher lügen?" Tja, wie soll man so eine Frage eigentlich beantworten? Dogmatisch/biblisch (Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen!) oder eher marxistisch/dialektisch à la Radio Eriwan (Im Prinzip nicht, aber...)? Eines ist klar: Egal, für welche Betrachtungsweise man sich entschließt, man sollte sich nicht erwischen lassen.

In die Jahre gekommen - von Florian Ries

Mein Handy gehört zum alten Eisen. Abgestoßen ist es und ziemlich angekratzt. Es funkt noch ordentlich, aber so richtig repräsentativ sieht es nicht mehr aus. Deshalb habe ich mich bei der Vertragsverlängerung für ein neues Telefon entschieden – nur um festzustellen, dass ich – obwohl ich eigentlich noch in die begehrte Zielgruppe 14-49 gehöre, schon Symptome eines Best Agers aufweise.

Zum Haare raufen - von Florian Ries

Stellen Sie sich vor: Es gibt einen neuen Journalistenpreis. Nicht, dass es nicht schon welche gäbe. 116 findet man allein ohne größere Anstrengung im Internet. Man könnte den Eindruck gewinnen, jeder Kaninchenzüchterverein gäbe einen eigenen Journalistenpreis heraus. Das nicht für jeden ein so klingender Namen wie Helmut-Schmidt-Preis übrig bleibt, versteht sich von selbst.

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