Buchbesprechung von Jürgen Braatz, Hamburg
Für deutsche Unternehmen steigt in den letzten Jahren die Bedeutung der Kapitalbeschaffung über Anleihen stark an, während die Börse kaum noch eine Rolle spielt. Doch bis vor wenigen Jahren wurde nach der erfolgreichen Platzierung einer Anleihe die Kommunikation mit den Investoren stark eingeschränkt. Dies hat sich mittlerweile gründlich geändert.
Nun liegt ein Leitfaden für erfolgreiche Credit Relations vor, also für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, die eine Anleihe platzieren und ihren Investoren. Der Bogen der Betrachtung ist weit gespannt:
Hamburg (pte, 14. Aug 2004 10:10) - Gert Wagner hat sein fünftes Buch "Beruf: Fotograf - Ein Profi erzählt was dahinter steckt" veröffentlicht. Er ist seit vielen Jahren als Bildjournalist, Werbefotograf und Buchautor bekannt. Viele seiner Bilder sind um die Welt gegangen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Heute produziert er auch Dokumentar- und Corporate Filme.
Buchbesprechung von Lars Rademacher, Hannover/Wolfsburg
Eine der wenigen handfesten Forschungstraditionen der (deutschen) PR-Theorie ist die Diskussion des Verhältnisses von Journalismus und PR. Spätestens seit 1985, dem Jahr, in dem Barbara Baerns ihre bahnbrechende Arbeit Öffentlichkeitsarbeit oder Journalismus? vorstellte, ist die so genannte Determinationsfrage ein zentrales Thema des deutschsprachigen Diskurses. Der vorliegende Band unterzieht das Thema nach rund 20 Jahren einer Revision, zeigt aber auch Wege der Weiterentwicklung, insbesondere im Hinblick auf die Etablierung eines Kommunikationsmanagements auf. Der Sammelband erscheint als Festschrift für die Urheberin der Determinationshypothese, Barbara Baerns, anlässlich ihrer Emeritierung an der Freien Universität Berlin.
Der erste Teil des Bandes widmet sich denn auch dem Verhältnis von PR und Journalismus
Filmrezension von Seong-Min Kang
 |
| Foto: Mirovision |
Too young to die - Ich nehme auch den Tod in Kauf
Originaltitel: Jugeodo Joah
Regie: Park Jin-Pyo
Darsteller: Park Chi-Gyu, Lee Sun-Ye
Verleih: Mirovision
Ein Mann und eine Frau über 70. Beide sind allein und haben sich schon fast damit abgefunden den Lebensabend alleine zu verbringen, doch das Schicksal bringt beide zusammen. Sie ziehen zusammen und schwören sich ewige Treue und Liebe.
Buchbesprechung von Lars Rademacher, Hannover/Wolfsburg
Ein Band wie der vorliegende stellt den Rezensenten vor ein moralisches Problem; denn warum sollte man ein Buch besprechen, das von kaum einem Leser tatsächlich in Augenschein genommen werden kann? Und das ist umso bedauerlicher, da es sich um eine der wenigen ausgearbeiteten Darstellungen eines Fusions-Fallbeispieles handelt, bei dem jeder Schritt des Fusionsprozesses von der Anbahnung bis zum Marktstart dargestellt und bewertet wird. Und genau diese Qualität macht es eigentlich unmöglich, den vorliegenden Band zu verschweigen.
Deekeling hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht als Spezialagentur für komplexe Change-Projekte.
Buchbesprechung von Lars Rademacher, Hannover/Berlin
Immer dann wenn im Zusammenhang mit Medienereignissen von Inszenierungen die Rede ist, kann man skeptisch werden. Denn meist kommt dabei nicht mehr heraus als diffuses Gedankengut über die Ohnmacht der Zuschauer angesichts der Inszenierungsmacht der Medien. Und wer so etwas hört oder liest, hat eigentlich nur noch den Eindruck: das hatte ich doch schon mal irgendwo gehört. Dieses Gefühl des Überdrusses beschleicht einen im Falle des vorliegenden Bandes nur beim Haupttitel, der so oder so ähnlich oft genug durch die Programme wissenschaftlicher Verlage geistert. Doch schon beim Untertitel wird man hellhörig: Sollte sich tatsächlich die Mühe gemacht worden sein, nicht einfach auf Basis vorhandener Literatur die Inszenierungsgewalt der Medien zu behaupten? Wurde in der Tat ein Ereignis in der Multiperspektivität betrachtet, die es ausmacht? Und ist es womöglich gelungen, diese im besten Sinne empirische Prüfung allzu oft wiederholter Theorieversatzstücke auf eine Weise zu betreiben, die auf die Theoriebildung Rücksicht nimmt?
Buchbesprechung von Lars Rademacher, Hannover/Berlin
Es hat viel Diskussion gegeben in den letzten Jahren um die Frage der zeitgemäßen Journalistenausbildung. Die Hochschulausbildung ist dabei noch immer nur ein möglicher Zugangsweg. Zugegeben ein immer selbstverständlicherer. Dass man heute bei einer Tageszeitung (selbst bei einer regionalen) zum Volontariat gelangt, ohne vorher einen Hochschulabschluss nachzuweisen, ist eher unwahrscheinlich. Und von diesen Hochschulabschlüssen sind mehr und mehr in journalistischen Studiengängen oder aber zumindest in Publizistik/Kommunikations- /Medienwissenschaften erworben worden.
Buchbesprechung von Lars Rademacher, Hannover/Berlin
Der vorliegende Band ist ein echtes Beraterbuch. Geschrieben aus der Praxis für die Praxis. Das mag man bedauern, muss man aber nicht, wenn man sich vor Augen hält, an wen sich der vorliegende Band wendet. Wer einen der Bände des FAZ-Instituts wählt, ist tendenziell eher als Kommunikationsmanager, zumindest aber als Praktiker mit Orientierungsbedarf auf der Suche. Und wenn man sich im gegenwärtigen Markt umsieht, gibt es kaum ein aktuelles Werk, das einen solchen Orientierungsbedarf erfüllen könnte. Möhrle legt dem Band einen deutlich erweiterten Krisenbegriff zugrunde, differenziert aus in Wirtschaftskrisen, technisch-ökologische Krisen, Produktkrisen, innerbetriebliche Krisen, politisch-ideologische Krisen und gesellschaftlich-personale Krisen. Als eigentliche Krise macht der Herausgeber und Ahrens & Bimboese-Geschäftsführer aber die Kommunikationskrise, die Unfähigkeit zur krisenadäquaten Kommunikation aus.
Autor: Lars Rademacher, Hannover/Berlin
Die Meinungsmacher in der Mediengesellschaft.
Deutschlands Kommunikationseliten aus der Innensicht
Lothar Rolke, Volker Wolff (Hsg.)
Westdeutscher Verlag, Wiesbaden; 2003; 191 Seiten; Euro 22,90; ISBN: 3-531-14089-2,
Bestellen bei Amazon.de
Der vorliegende Band kommt ganz lapidar daher und bietet doch puren Sprengstoff. Hervorgegangen ist er aus einer Tagung der Reihe "Mainzer Journalisten Symposium", die der frühere Agenturmann und heutige BWL-Professor Lothar Rolke und Volker Wolff, Journalistik-Professor und Ex-Wirtschaftswoche-Chefredakteur, an ihrem gemeinsamen Standort seit einigen Jahren organisieren.